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Therapiegebiete

Therapiegebiete

Brustkrebs (Mammakarzinom)

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen

Der Brustkrebs ist ein bösartiger Tumor der Brustdrüse. In Deutschland ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Nach Angaben des Robert-Koch-Institutes erkran- ken jährlich über 57.000 Frauen an Brust- krebs, 18.000 Frauen sterben daran.
Die Entstehung kann durch Risikofaktoren wie z. B. Alter (über 50 Jahre), gutartige Veränderungen der Brustdrüse oder erbliche Vorbelastung begünstigt werden.


Vorsorge, Diagnose und Therapie

Eine regelmäßige und sorgfältige Kontrolle der Brust durch die Frau selbst und durch den Gynäkologen ist das beste Mittel, um einen Knoten rechtzeitig zu erkennen. Diese Vorsorge ist wichtig, denn in frühen Stadien sind die Heilungschancen wesentlich größer als bei fortge- schrittener Erkrankung. Gehen Sie also regelmäßig zu Vorsorgeunter- suchungen.
Weitere Untersuchungen, um Brustkrebs festzustellen und die Dia- gnose zu sichern, sind Mammographie, Ultraschall, Entnahme von Gewebe (Biopsie) und Magnetresonanztomographie (MRT).

Die Therapie von Brustkrebs besteht in der Regel aus einer Kombi- nationstherapie aus
• Operation,
• Bestrahlung und
• Medikamenten, z. B. der Chemotherapie, Anti-Hormon-Therapie und auch der Therapie mit Antikörpern.


Anti-Hormon-Therapie mit Aromatasehemmer

Bei drei von vier Brustkrebs-Patientinnen sind Wachstum und Ausbrei- tung des Tumors vom körpereigenen Hormon Östrogen abhängig. Östrogen wird vor den Wechseljahren in den Eierstöcken und im Fett- gewebe produziert, nach den Wechseljahren nur noch im Fettgewebe.
Für die Entstehung von Östrogen ist das Enzym Aromatase verantwort- lich. Ein von Novartis entwickeltes Arzneimittel gegen Brustkrebs ist ein Aromatasehemmer. Dieser blockiert die Aromatase und unterdrückt dadurch die Bildung von Östrogen.
Aromatasehemmer sind für die Behandlung von Frauen mit Brustkrebs nach den Wechseljahren zugelassen und werden nach der Operation eines Tumors eingesetzt, um eine neue Tumorbildung zu verhindern.


Knochenmetastasen und Bisphosphonate

Im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung breitet sich der Tumor im Körper aus und bildet Tochtergeschwülste (Metastasen). Knochen- metastasen fördern den Abbau der Knochensubstanz und erhöhen dadurch die Knochenbrüchigkeit.
Zur Behandlung von Knochenmetastasen, und den damit verbundenen Knochenschmerzen, können Bisphosphonate eingesetzt werden. Bisphosphonate legen sich wie eine Schutzschicht auf die Knochenober- fläche und hemmen so den Knochenabbau.

 

 

Weitere Informationen finden Sie unter

Überleben mit Brustkrebs

Diese Internetseite von Novartis Oncology informiert über die Erkrankung Brustkrebs, ihre Diagnose und Therapie.

 

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Glossar

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