

Akromegalie
Gutartiger Tumor der Hirnanhangdrüse
Bei Akromegalie handelt es sich um eine seltene Krankheit, bei der ein meist gut- artiger Tumor der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) zuviel Wachstumshormon produziert.
Am häufigsten tritt Akromegalie zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr auf und führt oft zu einem übermäßigen Wachstum der Körperspitzen (Akren), vor allem an Nase, Kinn, Händen und Füßen. Häufig sind auch innere Organe vergrößert. Typische Symptome sind u. a. wenn der Fingerring zu eng wird, die Schuhgröße zunimmt oder Zahnfehlstellungen auftreten. Tritt die Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen auf, kann sie zu Riesen- wuchs führen.
Die Krankheit wird meist spät diagnostiziert, weil sich die Symptome über viele Jahre schleichend entwickeln. Eine erste Verdachtsdiagnose stellt oft der Hausarzt oder der Zahnarzt.
Da die Akromegalie auf der Überproduktion des Wachstumshormons beruht, ist der Endokrinologe als Facharzt für hormonell bedingte Er- krankungen der zuständige Ansprechpartner für den Patienten.
Eine Behandlung der Akromegalie ist unerlässlich
Die Lebenserwartung von Menschen mit unbehandelter Akromegalie ist deutlich verringert. Die heute verfügbaren Therapien sind jedoch so effektiv, dass in den meisten Fällen die Erkrankung gut kontrolliert werden kann und eine normale Lebenserwartung erreicht wird.
In vielen Fällen lässt sich der Tumor in der Hirnanhangsdrüse operativ entfernen, was zur Heilung der Krankheit führen kann. Ist eine Operation nicht möglich oder nicht ausreichend, kann die Produktion oder die Wirkung der Wachstumshormone durch Medikamente kontrolliert werden. Erste Wahl in der medikamentösen Therapie der Akromegalie sind die Somatostatin-Analoga.
Es gibt zwei Darreichungsformen: Die kurz wirksamen Somatostatin-Analoga müssen meist zwei- bis dreimal täglich gespritzt werden; in der Regel können die Patienten dies nach einer Schulung selbst durchführen. Die Entwicklung der Depotform, die das Medikament langsam an den Körper abgibt, stellt eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität der Patienten dar. Die Depotform wird nur noch einmal monatlich durch den Arzt oder medizinisches Fachpersonal verabreicht.
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Der neue, kostenfreie SanService von Novartis trägt zu einer weiteren Entlastung der Patienten bei. Qualifizierte und speziell geschulte Pflegekräfte kommen zu den Patienten nach Hause, um das Novartis Depot-Somatostatin-Analogon vor Ort zu verabreichen.
Die Pflegekräfte bringen das Medikament nach Übergabe des Rezeptes gleich mit. Die SanService-Mitarbeiter arbeiten in enger Absprache mit dem behandelnden Arzt. Weitere Informationen finden Sie auf der SanService Homepage oder kontaktieren Sie uns per e-Mail.
Informationsbroschüre Akromegalie für Patienten
Informationsbroschüre SanService für Patienten
Weitere Informationen finden Sie unter
Leben mit Akromegalie
Diese Internetseite von Novartis Oncology informiert über die Erkrankung Akromegalie, ihre Diagnose und Therapie.
Aktuelles zu Akromegalie
Die Website von Novartis Pharma Austria beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten der Akromegalie. Zur näheren Veranschaulichung von Basisinformationen zu Hypophyse und Hypothalamus, Diagnsotikverfahren sowie innovativer Therapieoptionen werden Videos angeboten.
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