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Für Patienten

Für Patienten

Der lange Weg zum Medikament

Bis ein neues Medikament auf den Markt kommt, vergehen durchschnittlich zehn bis zwölf Jahre und es entstehen Kosten von rund 800 Millionen Euro.

Am Beginn dieser langen Entwicklungszeit steht die Suche nach einem Target. So wird ein möglicher Angriffspunkt genannt, an dem ein Wirkstoff zur Behandlung oder Linderung einer Krankheit ansetzen kann.

Danach wird nach Substanzen gesucht, die einen gewünschten Effekt auf dieses Target haben. Die Suche findet in der Regel in so genannten Screenings statt, bei denen Tausende von Substanzen systematisch im Labor getestet werden. Diese Methode ist heute durch automatisierte Systeme sehr effizient geworden.

Die Treffer – die Substanzen, die zumindest einen kleinen Effekt auf das Target hatten – heißen in der Fachsprache Hits. Chemiker wandeln die Erfolg versprechenden Substanzen ab, denn nur wenige Hits kämen ohne weitere Optimierung als Wirkstoff in Frage.
Die Entwicklung kann aber auch von einem viel versprechenden Molekül ausgehen, das dann in präklinischen Testsystemen wie z. B. Zellkultur oder biochemischen Verfahren untersucht wird.

Erst, wenn eine optimierte Substanz in mehreren Testsystemen eine viel versprechende Wirksamkeit gezeigt hat, startet ein umfangreiches Studienprogramm in vier Phasen.

Lesen Sie, welche Schritte notwendig sind, um ein Arzneimittel vom Labor zum Patienten zu bringen.

 

 

 

 

Fachausdrücke

Fachausdrücke

Erklärung von Fachausdrü- cken und Abkürzungen in der klinischen Forschung.